Friedrich Nietzsches Vorlesungen als Tor zum Griechischen Denken

Abendvortrag und Workshop mit Dr. Carlotta Santini am 3./4. Juli 2023 / Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Es ist allgemein bekannt, dass Nietzsches Verhältnis zur Antike besonders ist. Doch während seine Gedanken zu den Griechen in seinen veröffentlichten Werken auch über Fachkreise hinaus bekannt sind, stellen seine Basler Vorlesungen eine wenig erschöpfte Quelle seiner Antikerezeption dar. Das Studium dieser Texte verspricht nicht nur ein tiefergehendes Verständnis für Nietzsches eigenes Denken, sondern erweist sich auch für die Antikeforschung als gewinnbringend. Als Professor der Altphilologie sind seine Erklärungen der Antike gleichermaßen fundiert wie provokativ und leisten so einen wichtigen Beitrag in der Entwicklung unseres Bildes der griechischen Literatur und Philosophie.Carlotta Santini (Paris) ist die führende Expertin für Nietzsches Auseinandersetzung mit dem griechischen Denken in den Basler Vorlesungen. Als solche gibt sie im Zuge der zweitägigen Veranstaltung zunächst einen inhaltlichen Impuls in ihrem Abendvortrag. Ihr Workshop am folgenden Tag ermöglicht den Teilnehmenden die textnahe und weitergehende Auseinandersetzung mit ausgewählten Primärtexten.Abendvortrag:„Griechenland hört zu. Die Geschichte der griechischen Literatur in Friedrich Nietzsches Basler Vorlesungen“Montag, 3. Juli 2023, 20:00 – 22:00 UhrToscanasaal der Residenz (Südflügel)Öffentliche Veranstaltung, keine Anmeldung notwendig.Workshop:„Die Basler Vorlesungen von Friedrich Nietzsche“Dienstag, 4. Juli 2023, 9:15 – 12:45 UhrRaum 280, Neubaustr. 11Die Teilnahme am Workshop steht allen Interessierten offen, um Anmeldung bei den Organisierenden wird gebeten.Organisierende: Julia Petz ( julia.petz@uni-wuerzburg.de) & Manuel Steiner (manuel.steiner1@uni-wuerzburg.de)

Poster

LoadingMark as favourite

Leave a Reply